Bewerbungstipps

Wenn du ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst machen möchtest, dann stehen dir verschiedene Bereiche der Sozialen Arbeit als Einsatzfelder offen:

Du hast die Wahl zwischen Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Einrichtungen der Altenhilfe, Einrichtungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Einrichtungen für Suchterkrankte. Zur Übersicht aller freien Stellen geht es hier.

Bei welchen Einrichtungen solltest du dich also bewerben? Bei dieser Entscheidung können dir folgende Fragen helfen:

  • Welcher Arbeitsbereich interessiert dich?
  • Welcher Arbeitsbereich könnte dir für deine persönliche oder berufliche Zukunft wertvolle Erfahrung bieten?
  • Möchtest du dich in einem dir noch unbekannten Bereich neuen Herausforderungen stellen?
  • Oder weißt du bereits, dass dir z.B. die Arbeit mit Kindern besonders viel Spaß macht und du möchtest hier deine Erfahrung vertiefen?
  • Oder du bist vielen verschiedenen Arbeitsbereichen gegenüber aufgeschlossen und möchtest dich vor allem bei Einrichtungen in deiner Nähe bewerben?

Du bewirbst dich direkt bei den Einsatzstellen, die dich interessieren. Eine Übersicht aller Einrichtungen mit freien Stellen findest du hier. Bei jeder Einrichtung findest du direkte Kontaktdaten und bei den meisten Einrichtungen auch ein Kontaktformular, über das du dich sofort online bewerben kannst. Alternativ kannst du einer Einrichtung auch eine E-Mail mit einem kurzen Motivationsschreiben und den wichtigsten Informationen über dich schicken. Solltest du Fragen an die Einrichtung haben, trau dich ruhig, persönlich anzurufen – persönlicher Kontakt macht immer einen guten Eindruck.

Sinnvoll ist es, wenn du dich in deiner Bewerbung kurz vorstellst: Wie heißt du, wie alt bist du und woher kommst du?
Am meisten interessiert die Einsatzstellen dann deine Motivation: Warum möchtest du einen Freiwilligendienst machen? Und warum gerade in der Einrichtung, in der du dich bewirbst? Es ist übrigens überhaupt nicht schlimm, wenn die Motivation für deinen Freiwilligendienst lautet, dass du noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen hast und Wartezeit überbrücken möchtest. Wichtig ist dann, dass sich ein Freiwilligendienst auch als „Plan B" sinnvoll für dich anfühlt.

Weitere Fragen, die du in deiner Bewerbung über dich beantworten kannst, lauten: Was glaubst du in einem Freiwilligendienst lernen zu können? Was macht dir Spaß? Was würdest du gerne an persönlichen Interessen in die Arbeit einbringen?

Nachdem du deine Bewerbungen abgeschickt hast, melden sich die Einsatzstellen bei dir. Das kann je nach Einsatzstelle manchmal ein paar Tage oder ein paar Wochen dauern, bitte habe also etwas Geduld.

Wir empfehlen dir und den Einsatzstellen, dass ihr dann – wenn möglich – ein Probearbeiten vereinbart. So bekommt nicht nur die Einsatzstelle einen besseren Eindruck von dir. Auch du hast die Möglichkeit, einen typischen Tag in der Einsatzstelle zu erleben, die ersten Kolleg*innen kennenzulernen und offene Fragen zu klären, bevor du dich fest für einen Dienst in der Einsatzstelle entscheidest. Dich interessiert zum Beispiel bestimmt, wie deine Arbeitszeiten sein würden oder welche Aufgaben du als Freiwillige*r hättest – nutze auf jeden Fall die Gelegenheit, um solche Fragen zu stellen.

Wenn ihr euch dann für einander entscheidet, informiert die Einsatzstelle uns und wir bereiten eine Vereinbarung vor. Damit wird dein FSJ oder BFD dann offiziell in die Wege geleitet.

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